| James Taylor |
| Geschrieben von Bernhard Husch | |
| Sonntag, 30. März 2008 | |
Der Altmeister des Folksongs
Mal soft, mal hart. Für jeden etwas. James Taylor - inzwischen mit deutlich gelichtetem Haupthaar - ist immer noch unterwegs.
Die vornehmlich weiblichen Fans sind bei seinen Live-Auftritten immer ganz entzückt, auch wenn seine einstmals üppige Haarpracht erheblich geschrumpft ist. Wie es bei alternden Künstlern nicht außergewöhnlich ist. Abgesehen von der Tatsache, dass James Taylor in der Regel mit Band auftritt, kann er aber sein Publikum einen ganzen Abend allein unterhalten. Seit nahezu vierzig Jahren veröffentlicht er seine Songs und häuft massenweise Preise ein, obwohl er nicht allzu großen Bakanntheitsgrad - zumindest in Deutschland - erreicht hat. Seine beaknntesten Songs sind das von Carol King für ihn geschriebene Stück You've got a friend und sein legendäres Let me be lonely tonight, das es unter anderem in einerinteressanten Interpretation von Joe Cocker gibt. Taylors Live-Auftritte zeichnen sich dadurch aus, dass er zu den einzelnen Songs humorvolle Kommentare abgibt - ein echter Entertainer... Mit dem Album One Man Band geht Taylor sogar in den Tempel der Jazz-Musiker ein. Das erklärt sich dadurch, dass ihn der Keyboarder Larry Goldimgs begleitet, der tatsächlich die netten Folksongs mit jazzigen Unterlagen versieht. Immerhin war der Song FIre and Rain der Jazz-Rocgruppe Blood Sweat and Tears eine Interpretaion wert, die auch heute noch nach 30 Jahren beachtenswert ist. Alle diese alten Songs präsentiert Taylor live auf der CD One Man Band. Sie zeigt einen schönen Überblick über das Werk des Altmeisters des Folksongs mit herrlichen Kommentaren des Künstlers über eine lange Schaffensperiaode, die man unbeding gehört haben muss. |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. Mai 2012 ) |
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