| Geschrieben von Bernhard Husch | |
| Donnerstag, 7. August 2008 | |
My Fair Lady - Admiralspalast Berlin
Kurz nach der Premiere haben wir das weltberühmte Musical erneut im Admiralspalast Berlin erlebt. Die erste Darbietung haben wir kurz nach der Wende am selben Ort - nur unter dem damaligen Namen Metropol-Theater - gesehen. Zwischen den beiden Aufführungen liegen aber Welten. Handelte es sich damals um eine klassische Musicalaufführung mit aufwändiger Orchestrierung, so musste bei der aktuellen Version der musikalische Part von einer Formation aus sieben Musikern bewältigt werden. Sparprogramm? Nein - volle Absicht, den das Musical wurde von Peter Lund, dem langjährigen künstlerischen Leiter der Neuköllner Oper, inszeniert. Und wieder trug die Inszenierung seine typische Handschrift, die eine große Liebe zu Details hervorkehrt, was in dieser Produktion - übrigens der ersten großen Produktion des neuen Admiralspalasts - mitunter zu einigen Längen führte. Das waren aber nur Randerscheinungen. Großartig das Bühnenbild mit vielen Gags, wie sie nur in der Neuköllner Oper hätten produziert werden können. Großes Lob an den musikalischen Leiter Adam Bendzwi, der mit dem kleinen Orchster eine wunderbare Musik hervorzauberte. Das Off-Musiktheater gelangt hier nun auf die große Bühne! Auch die schauspielerischen und sängerischen Leistungen der Protagonisten des Stücks sind hervorzuheben, auch wenn sie keine typischen Musical-Stars sind. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Franziska Forster als Eliza Doolittle, Daniel Morgenroth als Professor Higgind, Udo Kroschwald als Alfred Doolittle und die Berliner Traditionsschauspielerin Dagmar Bienert als Mrs. Pearce.
Morgenroth, Forster, Kroschwald (Copyright M. Heyde)
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. November 2008 ) |
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